Kategorie-Archiv: Allgemein

Rock den Ring – Schwachsinn

Am 7. 9. 2019 umkreisen E-Fahrzeuge aller Art den Wiener Ring.

Zwischen 15 und 17 Uhr wird der normale Verkehr am Ring in Wien angehalten, emittiert Schadstoffe und verbraucht Rohstoffe, während die Spaßfraktion der early-adopters ihre Runden dreht.

In dieser Zeit stehen auch die Öffis.

Wieviel Emissionen sind jetzt eingespart? Die Akkus müssen ja auch von irgendwas geladen werden und ich vermute nicht, dass die Besitzer dazu daheim auf die pedalgetriebene Ladestation steigen.

Für die Produktion der größeren Akkus wird so viel CO2 ausgestoßen, wie ein Mittelklasse-Diesel im Verlauf von 100.000 km ausstößt.

Der Vorteil der e-Mobilität als Individualmobilität erschließt sich mir noch nicht. Insbesondere nicht nach 2 Stunden zweckfreier Energieverschwendung. Energie, für die Emissionen für die Produktion anfallen, als Wärmeemissionen der Antriebe und als Abriebsemissionen der Reifen sowie für die Anreise. Gesehen wurden Schweizer, Nordrhein-Westfalen, osteuropäische Fahrzeuge… No emission?

 

Frauentag?

In Oberammergau ist Rasierverbot angesagt. Und Moliere meint: „Die Macht ist, wo die Bärte sind.“ Noch Fragen?

Hoffentlich gerät die deutsche Nationalelf nie in diese ärztlichen Hände

Dr. Joachim Latsch, Oberarzt für präventive und rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln meint:

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/wm-2014/rund-um-die-wm/06bbij2-wm-2014-bier-chips-schokolade-wirbt-dfb-snacks#.A1000146

„Für Leistungssportler sei es nicht problematisch, auch gelegentlich etwas fett- und zuckerreicher zu essen, da sie einen hohen Energieverbrauch haben und das mit mehr Kalorien decken müssen. Je nach Sportart könne dieser bis zu zehn Mal so hoch sein wie bei normalen Menschen, schätzt Latsch.“

Kurzzeitig ist sicher ein mehrfaches des Energiebedarfs nötig, aber selbst kicken braucht, wenns schnell ist – geschätzt – 1100kcal/Stunde. Und nach 90 Minuten sind die eh platt.

Durchschnittlich kommt der „normale Mensch“ so mit rd. 2.400kcal pro Tag durchs Leben. Die Sportart würde ich gern kennenlernen, bei der man 24.000kcal benötigt. Das mit dem Schätzen war schon immer problematisch.

 

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/wm-2014/rund-um-die-wm/06bbij2-wm-2014-bier-chips-schokolade-wirbt-dfb-snacks#.A1000146

Der Renner der Saison – die Band HMBC aus Vorarlberg

Hier machen studierte Musiker Volksmusik, wenn man das überhaupt so nennen kann. Das meistabgerufene Video der Band jedenfalls beschreibt eine Erfahrung, die sich in ihrer statistischen Verbreitung eher am männlichen Geschlecht als an der Region oder der Zugehörigkeit zum „Volk“ festmacht.

Ihr motorisch-musikalisches Talent stellen die Musiker zusätzlich bei ihren live-Auftritten eindrücklich unter Beweis.

Es macht einfach Spaß, in Vorarlberg zu leben.

Alter Arbeit Grundsicherung

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte im Oktober einen fast enthusiastischen Bericht über eine deutschlandweit agierende Facility Management Firma und deren 25% Mitarbeiter über 50. Der vorgestellte Mitarbeiter ist 63, rüstig, fit und hat im Konzept seiner Firma den richtigen Mix aus Planung, Koordination und operativem Einsatz gefunden.
In der Praxis funktioniert die Integration von gesunden älteren MitarbeiterInnen, wenn man das will.

Politisch passt diese Perspektive gut in Münteferings Programm „Initiative 50 plus“ . Die Firma ist der Politik nur einen kleinen Schritt voraus.
Politisch tut sich auch in Österreich etwas: die vielleicht irgendwann einmal zustande kommende österreichische Koalition beschließt die Einführung einer Grundsicherung – irgendwann. (Zur Abgrenzung der Begriffe Grundsicherung und Grundeinkommen s. „Alternative Ökonomie“).
Politische Konzepte, die alle die vorherrschenden Ängste (die Faulen nutzen das System aus) widerspiegeln, aber wenigstens das Denken einmal in eine richtige Bahn lenken.

Eine große Hilfe für die älteren MitarbeiterInnen, die gesundheitlich angeschlagen heute arbeitslos sind, sind diese Programme und auch die Praxis nicht. Da müsste noch ein wenig weiter gedacht werden.

Vielleicht gibt es ja wirklich demnächst ein Programm für eine andere Arbeits- und Entlohnungsform. Für WeiterdenkerInnen jedenfalls gibt es Seiten im Web: INQA-die neue Qalität der Arbeit und Was wir wirklich wirklich wollen.