Lesend leben

Gelesen und (meist) weiterempfohlen:

11.2015 Donna Tartt: The Goldfinch (sprachlich anspruchsvoll, plastische Beschreibungen und ein Mix aus 9/11-hype, Entwicklungsroman, alles-wird-gut und Philosophie für Sprüchesammler)
09.2015 Tana French: Geheimer Ort (ich mag sie einfach)
09.2015 Amos Oz: Judas (über Menschen, die nicht aus ihrer Haut kommen)
09.2015 Eva Illouz: Israel (wirklich lesenswert)
08.2015 Münch/Munz/Springer: Die Fähigkeit allein zu sein (bitte nicht mit ‚einsam sein‘ verwechseln)
08.2015 Hakan Nesser: Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla (möglicherweise noch besser mit ein paar Kürzungen)
08.2015 Keijo Higashino: Heilige Mörderin (man will es einfach wissen)
08.2015 Hakan Nesser: Himmel über London (den fand ich mal richtig gut)
07.2015 Louise Erdrich: The Round House (eindrücklich)
07.2015 Rebekka Reinhard: Odysseus oder die Kunst des Irrens (Philosophie heute ist: noch eine Runde auf den Karussels der alten Zitate)
07.2015 Coraghessan Boyle: Hart auf Hart (die latente Gewalt Amerikas)
07.2015 Hannah Kent: Das Seelenhaus (düster)
06.2015 Rebekka Reinhard: Die Sinn-Diät (besser hätte ihr eine Schreib-Diät gestanden… obwohl, für die Zitate-Sammlung…)
06.2015 Arno Guen: Dem Leben entfremdet (Fazit eines Lebens für die Psychoanalyse – und in ihren Grenzen)
06.2015 Jörg Maurer: Felsenfest. (Alpenkrimi mit Geschichtskolorit)
06.2015 Peter Rosei: Madame Stern. (lakonisch in die Psychose)
06.2015 Peter Rosei: Das große Töten. (Wien. Das reicht schon)
06.2015 Peter Rosei: Das große Geld (Wien. Aufstrebend, selbstbezogen, leer, genießerisch)
06.2016 Peter Rosei: Wien Metropolis (Wien. Früher – heute – zukünftig)
06.2015 Julian Barnes: Levels of Life. (“One grief throws no light upon another.”)
06.2015 John Williams: Butcher’s Crossing. (Falsche Zeit, falsche Verzögerung. Trotzdem was gelernt)
05.2015 Doron: Who the Fuck is Kafka. (Naher Osten. Vielleicht in sehr sehr kleinen Schritten)05.2015 Michel Hollebecq: Unterwerfung. (Für Strukturnostalgiker)
05.2015 Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe. (“Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.”)
05.2015 Susan Neiman: Warum erwachsen werden? (“Gewonnen hat, wer mit dem meisten Spielzeug stirbt.”)
05.2015 Martin Suter: Montecristo. (Danach weiß man, wieviel Franken auf einen Sattelschlepper passen)
04.2015 Gaito Gasdanow: Das Phantom des Alexander Wolf. (Tja)
04.2015 Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand. (Gute Initialidee)
04.2015 John Strebecky: Das Cafe am Rande der Welt. (Eigentlich sollten doch nicht alle Berater gleich Bücher schreiben)
03.2015 Elisabeth Münzebrock: Teresa von Avila. (Warum hat niemand diese Frau vom Schreiben abgehalten?)
03.2015 Klaus Modick: Konzert ohne Dichter. (Die unschöne Seite von Rilke. Unter anderem)
03.2015 David Lodge: Wie bitte? (Danach weiß man was auf einen zukommt)
03.2015 Sigrid Damm: Das Leben des Friedrich Schiller. (Aus seinen Briefen)
03.2015 Nicholson Baker: Haus der Löcher. (Seitenweise Schmunzeln. Ideen gibts gratis obendrauf)
02.2015 Ian Rankin: Mädchengrab. (Rebus is back. Ab Seite 450 ca. weglegen, bis dahin was für Rebus Fans)
02.2015 Hans-Josef Ortheil: Die große Liebe. (Manchmal packts einen. Danach Appetit auf italienische Küche)
02.2015 Siri Hustvedt: Was ich liebte. (Ab S. 172 etwas vorhersehbar und eine zunehmende Sammlung von Versatzstücken)
02.2015 Seyran Ates: Der Multikulti-Irrtum. (Das umfassende Integrationsprogramm)
02.2015 Navid Kermani: Vergesst Deutschland. (Macht Lust auf Lessing)
01.2015 Delphine Coulin: Samba für Frankreich. (Ich vermute, die Welt der Einwanderer ist weniger höflich, weniger edel und weniger allerbeste Freunde tauglich)
01.2015 Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte. (Hat mich gut unterhalten)
01.2015 Navid Kermani: Wer ist wir? (Der Islam sind tatsächlich: viele)
01.2015 Noam Shpancer: Der gute Psychologe. (Mit einer Prise Yalom gut abgeschmeckt)
01.2015 Nicholson Baker: Vox. (Hier die Version zum Nachlesen)
01.2015 Michael Curtin: Der Club der Weihnachtshasser. (Ich wollte schon immer Solo spielen lernen…)
01.2015 Kenzaburo Oe: Licht scheint auf mein Dach. (Da darf man durch, um am Ende zu erkennen, durch manches muss man durch)
12.2014 George Eliot: Middlemarch. (Herrlich herausfordernd – man lese es im Original!)
11.2014 Nicholson Baker: Die Fermate. (Ganz nett. Das hohe Lob von Sloterdijk sagt vielleicht mehr über den Lobenden als über den Schreibenden)
11.2014 Konrad Paul Liessmann: Geisterstunde. (Doch, früher war Bildung besser. Hier stehts)
10.2014 Thomas Fuchs: Leib und Lebenswelt. („“Der Mensch denkt, nicht das Gehirn““ – Erwin Strauss)
10.2014 Wolf Haas: Die Verteidigung der Missionarsstellung. (Vorsicht: Querlesen führt zu Diagonaldruck)
10.2014 Thomas Hettche: Pfaueninsel. (Das Vergehen der Zeit als Sieg der Vergangenheit)
10.2014 Teresa Präauer: Johnny und Jean. (Wenn man noch einmal in seine Studienzeit zurück möchte)
09.2014 John Williams: Stoner. (Der Beruf als Berufung: „becoming a teacher“. Herrlich)
09.2014 Giulia Enders: Darm mit Charme. (Nein, dazu muss man nicht mehr sagen)
09.2014 Christian Robert Lange: Der geheime Name Gottes. (Ibn Battuta, der arabische Marco Polo. In ihren Kernen sind die Religionen sich ähnlicher als die (Religions-)Politik sich das wünscht)
09.2014 Tony Judt: Dem Land geht es schlecht. (Man wünscht sich Schäuble als – hoffentlich verstehenden – Leser. Träumen darf man ja noch.)
08.2014 Tony Judt: Das Chale der Erinnerung. (Selber denken, quer denken, und sein Johnson Zitat kann ich mir doch nicht verkneifen: ‚Patriotismus ist die letzte Zuflucht der Strauchdiebe.‘)
08.2014 Frank Goosen: Rakenten Männer. („Da traf einer ohne zu zielen. So sollte das ganze Leben sein.“ Ja! Ja! Ja!)
08.2014 Frank Goosen: Radio Heimat. (Manche Reisen ins Früher sind einfach himmlisch)
08.2015 Dieter Hildebrandt: Letzte Zugabe. (Scharfzüngig, elegant, temporeich – es gibt den Lacher. Erreicht er den Macher?)
07.2014 Piet van Spijk: Was ist Gesundheit? (Jedenfalls ganz sicher mehr als ein Laborwert und vor allem kein Zustand)
07.2014 Harald Welzer: Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand. (Schließen wir uns an!)
07.2014 John Irving: Bis ich dich finde. (Alles, worüber Irving je geschrieben hat in einer schrägen Story)
07.2014 Minette Walters: Acid Row. (Erstaunlich von welch hohem Einstiegsniveau sie die Spannung noch weiter steigern kann)
07.2014 Detlev Ganten: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen. (Ob wir noch mal eine Chance kriegen, uns an unseren eigenen Fortschritt anzupassen?)
06.2014 Zygmunt Bauman: Flaneure, Spieler und Touristen. (Baumann ist ein exquisiter Denkgenuss. Da wünsch ich mir viele Gourmets für.)
06.2014 Elke Vesper: Schreckliche Maria. (Macht Lust auf Kunst/Geschichte)
06.2014 David Mitchell: Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet. (Holländer in Japan)
06.2014 Joachim Käppner: Berthold Beitz. (Faszinierende Geschichte. Wenig über den Menschen)
05.2014 Arnold Retzer: Miese Stimmung. (Über unsere Gesellschaft, die den Erfolg von der Leistung emanzipiert und die Depression demokratisiert hat)
05.2014 Mirko Bonné: Wie wir verschwinden. (Auch eine Draisine wieder aufbauen hilft nur bedingt)
05.2014 Andreas Gelhard: Kritik der Kompetenz. (Allen, denen immer die Komposita mit -kompetenz aus dem Mund fallen: Lesen!)
05.2014 Hakan Nesser: Kim Nowak badete nie im See von Genezareth. (Man ahnt wer’s war, dafür haben die Tage am See eine ruhige Faszination)
05.2014 Frank Goosen: Sommerfest. (Aus dem Ruhrpott abhauen ist keine Entschuldigung)
05.2014 Ismet Prcic: Scherben. (Mitten unter uns passiert)
04.2014 Luisa Valenzuela: Morgen. (Was ist schon Realität? Das Leben ist nicht genau, das Reisen ist genau)
04.2014 Eshkol Nevo: Wir haben noch das ganze Leben. (Freunde sind die Oase, die es möglich macht, die Wüste zu vergessen)
03.2014 Nadine Gordimer: Die Hauswaffe. (Gewalt ist etwas, das passiert, wenn Waffen herumliegen)
03.2014 Gary Ghislain: Wie ich Johnny Depps Alien-Braut abschleppte. (Zwei Stunden gute Laune, Chaos, Zerstörung und: Sind sie wirklich unter uns?)
03.2014 Christoph Lohfert: Das medizinische Prinzip. (Müssen die Experten immer erst selbst in ihren Häusern einsitzen?)
02.2014 Renate Daimler: Lillys Weg. (Liebe macht doch blind)
02.2014 Abbas Khider: Der falsche Inder. (Noch einmal: froh, nicht hierhin zu müssen, sondern schon hier zu sein)
02.2014 Wolfgang Herrndorf: tschick. (So geht erwachsen werden)
01.2014 Iris Radisch: Camus. (Aus der Rückschau: Was für ein Vordenker!)
01.2014 Hatice Akyün: Einmal Hans mit scharfer Soße. (Irgendwie bleiben alle doch… anders…)
01.2014 Alois Prinz: Hannah Arendt. („Man ist sein leben“)
1.2014 Trudi Canavan: Gilde der Magier Trilogie und Traitor Spy Trilogy. (Für Fantasy-Fans zum Abtauchen. Mind. eine Woche einplanen. Durchgehend.)
01.2014 Christine Westermann: Da geht noch was. (Aber wirklich)
01.2014 Christa Wolf: Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert. (Mehr für die Öffentlichkeit und immer noch gut)
12.2013 Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen. („Lange Ehen sind geliebte Irrtümer.“)
12.2013 Bernardo Corvalho: Neun Nächte. (Im Urwalt wohnt die Besessenheit)
12.2013 Franz Hohler: Gleis 4. (Die schwarzen Kapitel der schweizer Fürsorge)
10.2013 Willy Joseffson: Denn ihrer ist das Himmelreich. (Man nutzt aber noch jeden Hype)
10.2013 Martin Walker: Grand Cru. (Nein, nein, nein, ich verrats nicht)
10.2013 Christoph Bartmann: Leben im Büro. (Höchststrafe: das Prozessende ist auf ewig ausgesetzt)
09.2013 Mohammed Hanif: A Case of Exploding Mangoes. (Wenn schon Diktatoren beseitigen, dann so)
08.2013 Hilary Mantel: Wolf Hall. und Bring Up the Bodies. (Cromwell einmal anders)
07.2013 David Nickolls: Zwei an einem Tag. (Dumm, dass da doch die 1. Nacht war)
06.2013 Martin Suter: Der Koch. (Die wahrhaft erotische Küche kommt aus Tamil Eelam)
06.2013 Anthony McCarten: Englischer Harem. (Herrlich gegen alle Klischees)
06.2013 Rachel Joyce: The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry. (Das Lob des Gehens)
06.2013 Philipp Möller: Ich geh Schulhof. (Doch, mehr Bildung, bitte, bitte)
06.2013 Tana French: Schattenstill. (Wie bei den anderen: nehmen Sie sich eine Auszeit…)
05.2013 Werner Schneyder: Krebs. (Es hat sich nichts geändert)
05.2013 William Paul Young: Die Hütte. (Ups)
05.2013 Heimo Schwilk: Hermann Hesse. (Was für ein Egomane)
05.2013 Thomas Sautner: Milchblume. (nicht ganz neu: der einzig Normale ist der Verrückte)
05.2013 James Ellroy: Black Dahlia. (Durchgeknallt)
05.2013 Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen. („Der Wahnsinn ist eine Prinzessin…“)
04.2013 Andreas Pfäfflin: Identität. (Das Leben als labiler Zustand)
04.2013 Eduardo Galeano: Zeit die spricht. (Das Leben unten)
03.2013 Otfried Preußler: Krabat. (Düster – ambivalent)
03.2013 Tim Parks: Sex ist verboten. (Funktioniert nie)
03.2013 Jakob Arjouni: Bruder Kemal. (Leider der letzte)
02.2013 Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern. (Ein Lebens-Projekt)
02.2013 George Plecanos: Ein schmutziges Geschäft. (Gut-Böse?)
02.2013 Yanzom Brauer: Eisenvogel. (Nur der richtige Moment zählt)
01.2013 Mo Yan: Die Sandelholzstrafe. (Das CIA-Folterhandbuch ist vermutlich eine Gutenachtgeschichte)
01.2013 Anne Enright: Anatomie einer Affaire. (Wozu der Aufwand?)
01.2013 Amitav Ghosh: Hunger der Gezeiten. (Alle Klischees bedient)
01.2013 Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker. (Für Ratio-Freaks)
01.2013 Alan Bennett: Schweinkram. (Ab 55 ist man alt und faltig…)
01.2013 Hans Rath: Und Gott sprach: Wir müssen reden. (Darauf läuft’s hinaus)
01.2013 Amitav Ghosh: Das mohnrote Meer. (Weglesen)
012.2012 Terry Pratchett: Das Mitternachtskleid. („Die Belohnung für’s Löchergraben ist eine größere Schaufel.“)
22.2012 Walt Whitman: Grasblätter. (Was die Dinge wirklich sind)
11.2012 Ngugi wa Thiong’o: Herr der Krähen. („Wissen ist die Entdeckung des Geheimnisvollen im Gewöhnlichen.“)
10.2012 Kosho Uchiyama: Div. Bände. (Das Leben meistern)
10.2012 Kodo Sawaki: Div. Bände. (ZaZen Urlaub von den Privatangelegenheiten)
09.2012 Veit Heinichen: Keine Frage des Geschmacks. (Vor allem: Triest)
08.2012 Sighard Neckel: Sternstunden der Soziologie. (Auf den Punkt gebracht)
08.2012 Arthur Schnitzler: Der Reigen. (Die unerbittliche Mechanik des Beischlafs)
08.2012 Robert Frost: Promises to Keep. (The woods are lovely, dark and deep…)
08.2012 Tanizaki Jun’ichiro: Liebe und Sinnlichkeit. („Eine noch so schöne Frau hat, wenn sie einmal völlig nackt dasteht, nichts mehr, was sie enthüllen könnte.“)
07.2012 Tanizaki Jun’ichiro: Lob der Meisterschaft. („Denn letztendlich sind doch nur diejenigen Werke wahre Literatur, die man von der Jugend bis ins Alter von Zeit zu Zeit unter dem Schein der Lampe durchblättert, …“)
07.2012 Don DeLillo: Cosmopolis. (Der böse Bänker. Hab schon interessanteres von ihm gelesen)
06.2012 Elmore Leonard: Rum Punch. (Ich liebe es, wenn ein Trick funktioniert)
06.2012 Juli Zeh: Corpus Delicti. (Der Staat als Gesundheitsdiktatur. Wir sind dran)
05.2012 Geseko von Lübke: Altes Wissen für eine neue Zeit. (Alt = besser? Nicht notwendig, aber auch nicht alt = vergiss es)
05.2012 Michael Connelly: The Concrete Blonde. (Ein Krimi ohne smartphones und internet. Funktioniert)
04.2012 Udo Pollmer: Esst endlich normal. (Pollmer. Der Name führt du Ausschlag bei Ernährungswissenschaftlern. Schon fast eine Empfehlung)
04.2012 William Boyd: Brazzaville Beach. (Was kann ich wissen? Was kann ich tun? Was darf ich hoffen? Nichts sicher. Versuchen, niemanden zu verletzen. Das Beste (aber es wird nichts nützen))
04.2012 Maja Storch: Mein Ich Gewicht. (Nur wenn es wirklich passt, gelingt es. Aber: nicht alles passt zu allen)
03.2012 Martin Suter: Der letzte Weynfeldt. (Auf seine eigene Art erwachsen werden)
03.2012 Robert Penn: Vom Glück auf zwei Rädern. (Das unvorstellbare Gefühl der Glückseligkeit auf einem Maß-Rennrad)
03.2012 Haruki Murakami: 1Q84. („Nachdenken, ohne sich auf ein Ziel beschränken…“)
02.2012 George Pelecanos: The Turnaround. (1 Tag in einem Leben kann das Steuer komplett herumwerfen)
12.2011 David Weber: Div. der Honor Harrington Reihe. (Nur was für Hardcore SF Fetischisten: Weber ist Militärhistoriker. Da helfen auch die vielen Frauen nicht…)
12.2011 Tiziano Terzani: Noch eine Runde auf dem Karusssel. (Konsequent)
11.2011 Margriet de Moor: Erst grau dann weiß dann blau. (Normalität: die Rückkehr in einen zwar unerträglichen aber immerhin bekannten Alltag)
11.2011 Laurence J. Peter und Raymond Hull: Das Peter Prinzip. (Neben dem bekannten besonders apart: die seitliche Arabeske)
10.2011 Hans Küng: Was ich glaube. (Für’s Publikum geschrieben. Vielleicht manchmal optimistisch)
10.2011 Siegfried Essen: Selbstliebe als Lebenskunst. (Üben, üben, üben…)
10.2011 Brock Clarke: Leitfaden zum Abfackeln von Schriftstellerresidenzen. (Andere fackeln Bibliotheken ab…)
08.2011 Hiromi Kawakami: Herr Nakano und die Frauen. („… findest du das Leben auch so schwierig?“)
08.2011 Ken Bruen: Jack Taylor fährt zur Hölle. (Allerdings auch wieder zurück)
08.2011 Ken Bruen: Jack Tylor liegt falsch. (Koks und Alk, diesmal)
08.2011 Marianne Gronemeyer: Simple Wahrheiten und warum ihnen nicht zu trauen ist. („Geschäftigkeit IST NICHT Lebendigkeit“)
08.2011 Hiromi Kawakami: Am Meer ist es wärmer. (Wieviele Ebenen kann man leben?)
08.2011 Ken Bruen: Jack Taylor fliegt raus. (Taylor der Erste)
07.2011 Tana French: Sterbenskalt. (Geht’s noch dichter? Geht)
07.2011 Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt Morde. (Wien um 1900. Nett im Kaffeehaus. Dann dort liegenlassen)
07.2011 Ken Bruen: Jack Taylor und der verlorene Sohn. („Plan für das nackte Überleben: essen, literweise Wasser trinken, waschen, wütend bleiben.“)
07.2011 Ernest Becker: Dynamik des Todes. (Hilft beim einspuren)
07.2011 Elmore Leonard: Kill Shot. (Steelers do it in the air)
06.2011 Elmore Leonard: Gold Coast. (Beware of women)
06.2011 Elmore Leonard: The Switch. (Überraschung…)
06.2011 Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil. (Falls es mich erwischt, wünsch ich mir Verständnis)
05.2011 Elmore Leonard: Up in Honey’s Room. (Am Ende überleben die Netten. Jedenfalls die meisten)
04.2011 Michael Connelly: Lost Light. (Harry Bosch bekommt eine vierjährige Tochter. Aber erst am Schluss)
04.2011 Michael Connelly: Echo Park. (Eigentlich war ja nur jemand verschwunden…)
04.2011 Elmore Leonard: Out of Sight. (Look at it another way…)
03.2011 Fabio Geda: Im Meer schwimmen Krokodile. (Wie gut, dass wir hier sind und nicht hierher kommen müssen)
03.2011 Elmore Leonard: Road Dogs. (Ein erfolgreicher Sinn für’s Überleben ist ein Geschenk)
03.2011 Michael Connelly: The Lincoln Lawyer. (Manchmal ist man hinterher schlauer)
03.2011 Michael Connelly: The Cosers. (Harry Bosch is back!)
02.2011 David Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft. (Verwechseln Sie nicht Ihr persönliches Interesse mit Ethik. Max Lerner)
02.2011 Stendhal: Die Kartause von Parma. (Für Liebhaber der Intrige. Göttlich)
01.2011 Klaus-Michael Meyer-Abich: Was es bedeutet, gesund zu sein. („Man möchte gesund sein, um das eigene Leben führen zu können, aber nicht leben, um gesund zu sein.“)
12.2010 Robert Charles Wilson: Utricesque cosmi. (Don’t wait. Don’t get caught. Just go. Go fast.)
12.2010 Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels. (Mancher Erfindung bedarf es nicht)
11.2010 Tana French: Totengleich. (Tja, da ist wohl noch ne Nacht fällig)
10.2010 Tana French: Grabesgrün. (Nehmen Sie sich die Nacht frei)
10.2010 J.W. Goethe: Maximen und Reflexionen. (Die Vorsicht ist einfach, die Hinterdreinsicht vielfach)
09.2010 hanif Kureishi: Das sag ich Dir. (Gehorsam ist das Problem und nicht die Lösung)
09.2010 Ben Goldacre: Die Wissenschaftslüge. (Was Sie schon immer über Studien wissen sollten)
08.2010 Gary Markus: Kluge (Murks). (Nein, Natur ist nicht an Perfektion interessiert. Wenn es funktioniert, reicht es vollkommen)
08.2010 Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß. („Würden Sie zum Zweck eines Liebesverhältnisses eine Beziehung mit mir eingehen?“)
08.2010 Andreas Eschbach: Ausgebrannt. (Netter Einfall)
08.2010 Siegfried Lenz: Schweigeminute. (Ein eher blasser Lenz diesmal)
06.2010 E.M. Cioran: Werke. (Wenn Sie mal so richtig tief in eine Depression abtauchen wollen)
05.2010 Elisabeth Niejahr: Alt sind nur die Anderen. (Gott sei Dank. Dann aber: Leben im Zeitalter des unfertigen Menschen? Auch nicht prickelnd…)
04.2010 Juli Zeh: Spieltrieb. (Klischeetrieb)
04.2010 Dies Meer hat keine Ufer: Sufi-Weisheiten. (Fundus)
04.2010 Alan Judd: Teufelswerk. (E.A. Poe Kopie)
04.2010 Liao Yiwu: Fräulein Hallo und der Bauernkaiser. (Erschütternd. Die Buchstaben flimmern nicht nur einmal. Kein großer Sprung, Herr Mao)
03.2010 Thomas Quasthoff: Die Stimme. (Dazu im Hintergrund seine Geburtstagssession…)
03.2010 Tim Moore: Alpenpässe und Anchovis. (Für den glücklichen (Renn-) Radfahrer)
02.2010 Erich Neumann: Ursprungsgeschichte des Bewusstseins. (Einmal lesen reicht nicht ganz)
02.2010 Konstantin Wecker: Es gibt ein Leben vor dem Tod. (Wie man sogar seine Selbstüberschätzung überwinden kann)
02.2010 Helene Hegemann: Axolotl Roadkill. (Einen Moment die Jugend bewundert. Und dann fiels mir wieder ein: wir haben früher auch abgeschrieben)
01.2010 Manfred F.R. Kets de Vries: Leben und Sterben im Business. (Was bleibt: Zitate)
01.2010 Klüpfel/Kobr: Rauhnacht. (Schräger. Manchmal ist weniger mehr)
12.2009 Lars Gustaffson: Frau Sorgedahls schöne weiße Arme. (Zeitreise in die eigene Vergangenheit)
12.2009 David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht. (Wie hält ein Mensch und eine Gesellschaft das aus?)
11.2009 Peter Manseau: Bibliothek der unerfüllten Träume. (Jüdische Kultur, Pogrome, unerfüllte Liebe)
11.2009 Ilfa Trojanow: Der Weltensammler. („Du kannst dich verkleiden, soviel du willst, du wirst nie erfahren, wie es ist, einer von uns zu sein.“)
09.2009 Hesiod: Werke + Tage (Zurück aufs Land. Arbeiten)
09.2009 Christa Wolf: Was bleibt. (Liest man Wolf danach anders?)
08.2009 Christa Wolf: Ein Tag im Jahr 1960-2000. (Wie hat man so leben können?)
07.2009 Ake Edwardson: Die Schattenfrau. (Nach gutem Start schwer verwirrt)
07.2009 Aravind Adiga: The White Tiger. (Korruptes Indien von unten)
06.2009 Veit Heinichen: Die Toten vom Karst. (Geschichte und… Triest)
06.2009 Veit Heinichen: Gib jedem seinen eigenen Tod. (Lust auf Triest?)
05.2009 Jaume Cabré: Die Stimmen des Flusses. (Schuld, Rache, spanischer Bürgerkrieg, katalanisch)
04.2009 Ingrid Noll: Ladylike. (Rentnerinnen mit gesunder Unbescheidenheit auf Deutschlandtour)
04.2009 Cornelia Funke: Tintenherz. (Die Stephenie King des Kinderbuchs)
04.2009 Tiziano Terzani: Das Ende ist mein Anfang. (Sein eigenes Leben leben. Mit ein bisschen Geld: kein Problem)
03.2009 Midas Dekkers: Der Gesundheitswahn. (Erfrischend neben dem Mainstream)
02.2009 Matt Rees: The Saladin Murders. (Geht unter die Haut)
01.2009 Matt Rees: The Bethlehem Murders. (Leben in den Palästinensergebieten? Nein danke.)
01.2009 Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon. (Welcher Lehrer hat nicht schon davon geträumt: einfach raus aus dem Unterricht und rein ins Abenteuer. Viel mehr war’s dann aber auch nicht)
12.2008 Ian Rankin: Der diskrete Mr. Flint. (Früher Rankin, Zeitvertreib)
12.2008 Christoph Hein: Frau Paula Trousseau. (Ob Menschen wirklich wichtig sind?)
12.2008 Alan Bennett: Die souveräne Leserin. (Man könnte die Briten fast beneiden)
12.2008 Martin Suter: Der Teufel von Mailand. (Manches Ego verträgt keine Scheidung)
12.2008 Terry Pratchett: Ab die Post. (Ja, es gab eine Zeit, meine Lieben, da wurden Briefe mit der Hand geschrieben und per Post verschickt)
12.2008 Martin Suter: Business Class. (Oh ja! Wir lieben sie, die kurzen, trockenen Blicke hinter die Kulissen)
11.2008 Dan Ariely: Denken hilft zwar, nütz aber nichts. (Wir ahnten es schon, nun hat einer den Beweis angetreten…)
10.2008 Martin Suter: Small World. (Wie Demenz auch ihre kriminalistischen Aspekte haben kann)
10.2008 Martin Suter: Lila, Lila. (So läuft der Literaturbetrieb)
09.2008 Richard Powers: Das Echo der Erinnerung. (Sie haben schon lange nach mühsamer Literatur gesucht? Fündig!)
09.2008 Eliyahu M. Goldratt: Das Ziel. (Sie werden nie wieder vergessen, wie ein Flaschenhals in Prozessabläufen aussieht…)
09.2008 Martin Suter: Ein perfekter Freund. (Wenn sich Schläge auf den Kopf schon nicht vermeiden lassen, machen Sie einen Roman daraus)
08.2008 Egon Friedell: Abschaffung des Genies. (Genau!)
08.2008 Hannu Raittila: Atlantis. (Lieber Canale Grande lesen)
08.2008 Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes. (Sie werden schweizer Pilze lieben…)
08.2008 Stieg Larsson: Vergebung. (Endlich die Fortsetzung. Hatte ich das gesagt?)
08.2008 Stieg Larsson: Verdammnis. (Endlich die Fortsetzung)
08.2008 Qiu Xiadong: Die Frau mit dem roten Herzen. (s.u.)
08.2008 Qiu Xiadong: Tod einer roten Heldin. (Modernes China aus Sicht eines Kriminalers)
06.2008 Matt Ruff: Bad Monkeys. (Lieber Fool on the Hill lesen)
06.2008 Terry Pratchett: Helle Barden. (Attentate?
Verwicklungen? Sumpfdrachen? Philosophie!)
06.2008 Fritz B. Simon: Einführung in die systemische Organisationstheorie. (alles klar jetzt?)
05.2008 Fritz B. Simon: Gemeinsam sind wir blöd? (Amüsant, kurzweilig, ärgerlich. Der Sinn des Lebens ist das Leben. Kann man auch bei Merton nachlesen)
05.2008 Terry Pratchett: Lords and Ladies. (Der ultimative Philosoph über Hexen, Heiraten und Frauen)
05.2008 Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt. (Gauß und Humboldt in einer (fiktiven) Biographie)
05.2008 Andreas Eschbach: Nobelpreis. (Fast undurchschaubare Attentatsgeschichte)
04.2008 Pentti Kirstilä: Tage ohne Ende. (Ja)
03.2008 Klüpfl / Kobr: Seegrund. (3. Kluftinger mit Anzeichen von Überreizung des Themas)
03.2008 Barry Eisler: Tokio Killer. (Moral, Judo + ein wenig Politik)
03.2008 Pentti Kirstilä: Schwarzer Frühling. (Auch in Finnland schießt man auf Präsidenten)
03.2008 Audrey Niffenegger: Die Frau des Zeitreisenden. (Unterhaltsam. Am Strand lesen. Liegenlassen für die Nächsten)
03.2008 William Styron: Sturz in die Nacht. (Eindrücklich. Extrem)
02.2008 Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören. (Richtige Liebe stirbt gemeinsam. Zumindest im Roman)
02.2008 Stieg Larsson: Verblendung. (Nur ein Wort: Salander)
02.2008 Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon. (DIE schweizerische Herausforderung: Sinnsuche in Lissabon)
02.2008 Kristin Marja Baldursdottir: Die Eismalerin. (Da stimmt die Frauenquote)
02.2008 Juan Marsé: Der zweisprachige Liebhaber. (Die Wunder der Zweisprachigkeit. In der Übersetzung etwas verblasst)
02.2008 Ian Rankin: Die Kinder des Todes. (Rebus hat’s nicht leicht)
02.2008 Leif GW Persson: Die Profiteure. (Persson weiß, wovon er schreibt)
01.2008 Haruki Murakami: Afterdark. (Alle Murakami-Themen versammelt. Schon bessere geschrieben)
01.2008 Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein. (Köstlich)
01.2008 W. Somerset Maugham: Der Magier. (Düster, phantastisch, spannend)
01.2008 Äke Edwardson: Segel aus Stein. (Wirrer Schwedenkrimi)
01.2008 David Liss: Der Kaffeehändler. (Historischer Wirtschaftsroman)
01.2008 Vikram Chandra: Bombay Paradise. (s.u.)
01.2008 Vikram Chandra: Der Gott von Bombay. (Indien kriminell. Durch alle Facetten der indischen Gesellschaft. Unbedingt gleich den zweiten Band bereitlegen)
12.2007 Peter Noll / Hans Rudolf Bachmann: Der kleine Machiavelli. (Satire kann so etwas leichtes haben. Und man kann sie auch schwer und moralin machen)
12.2007 Kjell Weströ: Vom Risiko, ein Skrake zu sein. (metjty = „in allem, was man sich vornimmt, zu scheitern, eine Fähigkeit, die nicht mehr und nicht weniger als ein Schicksal ist“. Ergänzung: grandios zu scheitern)
10.2007 Fritz Maywald: Phantasie und Management. (Eine Prise Achtsamkeit, 1/8 Tarot, gut umrühren und das Brauchbare rausfischen)
10.2007 Kobo Abe: Die vierte Zwischeneiszeit. (Der Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt vielleicht nur in der Prognose)
10.2007 Taavi Soininvaara: Finnisches Roulette. (Angeblich trinken Finnen wirklich so viel)
10.2007 Volker Klüpfl / Michael Kobr: Erntedank. (Milchgeld gibt’s von denen auch. Als Krimi. Und im Allgäu kann man solche Typen tatsächlich treffen)
10.2007 Charles Stross: Accelerando. (Ich liebe die Idee von downloads direkt ins Hirn)
09.2007 Dorothy Cannel: Die dünne Frau. (Also dünn ist sie erst hinterher…)
09.2007 Karin Wahlberg: Verdacht auf Mord. (Wer sich mal was langweiliges geben möchte)
09.2007 Sharon Krum: Das Ding mit Jane Spring. (Elite-Soldatin entwickelt mittels Doris Day Filmen weibliche Seiten an sich. Mal so nebenbei)
08.2007 Takashi Matsuoka: Autumn Bridge. (Booklist: A timeless tale of intrigue and romance. Stimmt)
08.2007 Takashi Matsuoka: Cloud of Sparrows. (Noch etwas für Samurai Fans)
08.2007 Lian Hearn: Across the Nightingale Floor. Tales of the Otori 1. / Grass for his Pillow. Tales of the Otori 2. / Brilliance of the Moon.
Tales of the Otori 3. (Urlaub, abtauchen, japanische Samurai wie sie mal gewesen sein könnten. Alle drei auf einmal kaufen, sonst gibt’s beim Warten auf die Fortsetzung Krisen…)
08.2007 Leonie Swann: Glennkill. (OK, wer sprechende Tiere nicht mag, ist hier falsch. Aber für alle Anderen!)
08.2007 Andrea Maria Schenkel: Tannöd. (Ohne Tann passt der Titel.)
08.2007 Veronika Peters: Was in zwei Koffer passt. (Wer mal wissen will, wie man ins Kloster reinkommt, eine Weile drin bleibt und wieder raus kommt, der ist hier richtig. Warum gibt die Frau sich das?)
06.2007 Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen. (Wer genau wissen will, wann er / sie sich mal besser nicht und wann besser doch auf die eigene Intuition verlassen sollte, hier sind alle Antworten. Auch für Geldanleger geeignet.)
05.2007 Terry Pratchett: Hohle Köpfe. (Scheibenwelt? Welche Scheibenwelt? Ah, Tonköpfe!)
04.2007 Asa Larsson: Sonnenstrum. (Schwedischer Krimierstling einer Steuerfachfrau. Und doch spannend.)
04.2007 Ian McEwan: Der Zementgarten. (Passen Sie auf, wenn Ihre Nachbarn beginnen, den Rasen zu betonieren…)
04.2007 Hannu Taittila: Canal Grande. (Sind Finnen wirklich so?)
04.2007 Haruki Murakami: Kafka on the Shore. (Ein Murakami… schräg, schrill, voller Parallelwelten. Eine Bibliothek, ein Wald, ein Stein, der den Eingang öffnet. Wer alle zitierten Filme findet, bitte bei mir melden.)
03.2007 Ian McEwan: Saturday. (Ab 48 wirds anders. Ein bisschen im Klischee bleibend. Ein Roche ist hilfreich bei der Lektüre.)
03.2007 Frank Schätzing: Tod und Teufel. (Prall, spannend, viel Geschichte und ein guter Zeitvertreib.)
03.2007 Tom Hodgkinson: Anleitung zum Müßiggang. (Also im Prinzip können wir es ja. Doch Weiterbildung steht ja hoch im Kurs!)
03.2007 Eliot Pattison: Das tibetische Orakel. (Ein weiterer Shan-Krimi im tibetischen Milieu. Eine brisante Mischung für die eigene ehtische Position zu China, Tibet, Menschenrechten und nicht zuletzt zur eigenen Vergänglichkeit. Macht Lust, mehr davon zu lesen.)
03.2007 Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger. (Der einzige Überlebende eines Schiffbruchs berichtet. Spiel mit den Ebenen, Geschichten, Wahrheiten, Träumen, Phantasien. Liest sich fast von allein.)
02.2007 Mitch Albom: Dienstags bei Morrie. (Ehemaliger Student besucht seinen an ALS sterbenden Professor. Nicht ganz neu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ziemlich amerikanisch.)
02.2007 Richard Powers: Der Klang der Zeit. (Segregation in den USA, ein gemischtes Paar. Die Familiensaga beginnt in den 30gern. Vor dem Ende nur schwer aus der Hand zu legen.)
01.07 Carlos Ruiz Zafon: Der Schatten des Windes. (Für Büchernarren, Kriminarren, Geschichtsinteressierte, Spanienliebhaber, alle Fans von Barcelona und natürlich Büchernarren.)
01.2007: Peters/Waterman: Auf der Suche nach Spitzenleistungen. (Der Klassiker über Führung und Erfolg erstaunlich aktuell. Wenn ich mich frage: wo hab ich mich am wohlsten gefühlt, in welcher Firma die besten Leistungen gebracht? In der Regel lande ich bei Firmen, in denen es ähnlich zuging. Vielleicht wär’s noch ne Untersuchung wert, wie Dana und Delta z.B. dort gelandet sind, wo sie jetzt sind und wieso Emerson noch immer so hoch fliegt…)
01.2007: Corneo: New Deal für Deutschland. (Tiramisu für alle: Lohnstopp, Steuern rauf und Mehrausgaben für öffentliche Investition und Konsum. Na wir werden kaum noch überrascht.)
01.2007: Sudhir & Katharina Kakar: Die Inder. (Hier gibt’s einen guten Einblick in die „indische Identität“, auch wenn man einiges vermisst, nach der Lektüre wächst die Lust, mehr über dieses Land und die Menschen zu erfahren)
12.2006: Martin Cruz Smith: Treue Genossen. (Wer Gorki Park kennt, wird Renko mögen. Hier gibts alles: Neurussen, russische Mafia, schlampige Verwaltung, Überlebenskünstler und Tschernobyl)
12.2006: Stuart MacBride: Die dunklen Wasser von Aberdeen. (Die Antwort Aberdeens auf Ian Rankin? Schottische Westküstengefühle. Auch hier gilt: der Roman wäre auch ohne die besonderen Vorlieben des Mörders spannend gewesen)
12.2006: Judith Kluckart: Die Autorenwitwe. (Kleine feine Geschichten aus einer konsequenten Frauenperspektive)
12.2006: Michael Wallner: Finale. (Nicht auf den Klappentext achten. Auch eine Geschichte der letzten Aufgabe und des Sterbens)
12.2006: Leif G.W. Persson: Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters. (Nachdem man sich eingelesen hat ein guter Schwedenkrimi. Sexuelle Obsessionen fördern allerdings nicht immer die Handlung, scheinen aber zunehmend als absatzfördernd eingeschätzt zu werden)
12.2006: Christoph Eichhorn: Souverän durch Self-Coaching. (Tatsächlich ein Wegweiser nicht nur für Führungskräfte. Gut brauchbare Anregungen)
12.2006: Viram Chandra: Tanz der Götter. (Wer nicht glaubt, dass Affen auf Schreibmaschinen Geschichten schreiben können, für den ist dieses Buch nichts!)
10.2006: Ernst Pöppel: Lust und Schmerz. Über den Ursprung der Welt im Gehirn. (Nicht ganz auf dem neuest Stand neurologischer Forschung gibt der Band einen wunderbaren Einblick in die Zusammenhänge von Wahrnehmung und Wirklichkeitskonstruktion)
09.2006: S.J. Agnon: Schira. (Eine jüdisch/jiddische Leseherausforderung. Was können Männer zwiespältig sein…)
09.2006: Ian Rankin: Der kalte Hauch des Todes. (Für schottische Gefühle)
08.2006: Ian Rankin: Tore der Finsternis. (Weiterbildung kann wirklich Spaß machen!)
08.2006: Wolfgang Hilbig: Das Provisorium. (Wer noch eine Bestätigung dafür braucht, dass Alkoholiker sich im Kreise drehen.)
07.2006: Yitzhak Laor: Ecce Homo. (Das moderne Israel in einer Kaskade wechselnder Perspektiven und Gedankenflüsse, zeigt einen Alltag, den das offizielle Israel selten präsentiert)
06.2006: Ibrahim al-Koni: Die verheissene Stadt. (Nordafrika ist tatsächlich weiter weg als die geografische Distanz dies vermuten lassen)
06.2006: Jeffrey Moore: Die Gedächtniskünstler. (Jetzt weiß ich mehr über Synästhetiker, nur warum der Roman so schlecht gebaut ist, das bleibt Moores kleines Geheimnis)
05.2006: Boris Akunin: Fandorin. (angeblich in Russland hochgeschätzter Krimi. Russland, wo sind dein guter Geschmack und deine anspruchsvollen Literaten hin?)
04.2006: Tom Wolfe: I am Charlotte Simmons. (Wenn’s wirklich so zugeht an amerikanischen Colleges, wundert einen nicht mehr viel. Für Anatomiefetischisten beim Liebesspiel DIE Formulierungsbibel)
04.2006: Andreas Eschbach: Eine Billion Dollar. (Netter kann keine Wirtschaftsvorlesung sein, der Schluss befriedigt nicht so ganz)
04.2006: Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. (Sollte zur Basislektüre mit Anwendungsverpflichtung werden, nicht nur für Psychologen)
04.2006: Jared Diamond: Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder zusammenbrechen. (Nach der Lektüre wissen Sie wenigstens warum es uns demnächst nicht mehr geben wird)
02.2006: Ian Rankin: Verborgene Muster (Wer guten schottischen Malt und schräge Kommissare liebt, kommt um Rankin einfach nicht drumherum)
02.2006: Gunthard Weber, Gunther Schmidt, Fritz Simon: Aufstellungsarbeit revisited… nach Hellinger? (erfrischend positionsreich, mit guten Anregungen, Überlegungen und Klärungen. Nicht nur in den Beispielen)
02.2006: E.T.A. Hoffmann: Nachtstücke. (nicht nur für Rechtsassessoren!)
02.2006: Asli Sevindim: Candlelight Döner. (Was Sie schon immer über das türkisch-deutsche Verhältnis wissen wollten…)
01.2006: John Gardner: Grendel. (mal eine andere Perspektive im Beowulf…)
01.2006: E.T.A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober. (Erstaunlich wieviele Zachese so rumlaufen…, alternativ empfiehlt sich auch die wunderbare von Friedrich Hechelmann illustrierte Ausgabe)
01.2006: Nick Hornby: A Long Way Down. (Jeder sollte mal einen erfolglosen Selbstmordversuch zu viert machen, allerdings nur, wenn er wirklich so ausgeht)
12.2005: Terry Pratchett: Die volle Wahrheit. (Nicht nur etwas für Medienfetischisten und Pratchett-Fans, für alle, die sich nach origineller Abwechslung umsehen)
12.2005: John T. Bruer: Der Mythos der ersten Jahre. (Besser spät als nie gelesen, räumt mit einigen gängigen Vorurteilen über die Entwicklung in den ersten Lebensjahren auf. Fein, das wir über 40 doch noch lernen können….)
01.2005: Irvin D. Yalom: Die Schopenhauer-Kur. (Manche Psychiater können einfach nicht aufhören. Schopenhauer im Original ist eindeutig das größere Vergnügen)
12.2005: Friedemann Stracke: Menschen verstehen – Potenziale erkennen. (Man kann immer was dazulernen, hier auf praktische und erfrischende Art für’s Personalwesen)
11.2005: Orhan Pamuk: Das schwarze Buch. (etwas Durchhaltevermögen sollte man schon mitbringen)
11.2005: Schmitt: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus (Wie öffentlich ist unser Parlamentarismus heute? Wieviel wollen wir eigentlich davon? Gerade wenn man die Geschichte, auch Schmitts Geschichte kennt, ist das mit einigem Wert zu lesen.)
10.2005: Reich: Denken und Lernen. (Räumt mit einigen Mythen der neurobiologisch „belegten“ Lernmaximen auf. Erfrischend der distanzierte Blick auf die Hirnforschung und die schnellschlüssige Übernahme kaum verstandener Ergebnisse für gesellschaftliche Bildungskonzepte.)
08.2005: Weick: Der Prozess des Organisierens, Suhrkamp (dauernd in Arbeit)
08.2005: Gracian: Kriticon, Fischer (Barockes „Roadmovie“ vom Autor des Handorakels. Gar nicht so alte Ansichten zur Personwerdung. Wohin sonst sollte es gehen?))
08.2005: Pratchett: Das Erbe des Zauberers, Piper (eine der ultimativen Antworten auf die Gender-Frage)
07.2005: Willke: Systemtheorie, Lucius & Lucius (immer wieder gern zum Nachschlagen)
06.2005: Willke: Atopia, Suhrkamp (Basisliteratur zur „Globalisierung“)
06.2005: Goldmann: Die Brautprinzessin, Klett-Cotta (Das Leben ist nicht gerecht! Und vielleicht sind Märchen doch wahre Geschichten)
01.2005: Natsume Soseki: Ich der Kater, Insel („Gestatten ich bin ein Kater! Unbenamst bislang.“ ach ja, und: „Nichts ist schwieriger zu begreifen als die menschliche Psyche.“)