„Jeder hat ein Recht auf Gesundheit“

Mit diesem Zitat Margit Fischers (Vorsitzende des Österreichischen Frauenrates) macht die aktuelle Ausgabe des Magazins „gesundes österreich“ auf.

Dabei ist das doch so schwierig mit der Gesundheit. Zum einen weiß keiner, was das ist; immer nur dann, wenn sie fehlt, dann kann man sie beschreiben. Zum anderen ist es für jeden etwas anderes.

Gesundheit im Sinne der WHO-Definition von 1948 ist „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens.“ Und jetzt haben alle ein Recht darauf? Was ist mit denen, bei denen es einfach nicht klappen will, mit dem Recht auf Gesundheit? Den chronisch Kranken, latent Kranken, all denen, die ein persönliches gesundheitliches Pech haben. Was machen die mit diesem „Recht auf Gesundheit“?

„Gesund ist, wer mit seiner Krankheit ein gutes Leben führen kann“ zitiert Manfred Lütz einen Hausarzt. Und genau darum sollte es gehen, um die Chance auf Gesundheit im Sinne von „ein gutes Leben führen“ können. Dazu gehört sinnvolle Arbeit, Bildung, ein ausreichendes Einkommen und die Teilhabe am sozialen und politischen Leben. Viele haben diese Chance immer noch nicht.

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