Virtuelle Welten – das Leben ist nur einen Mausklick entfernt

Die Moderation zum Thema „virtuelle Welten“ bot wieder einmal Gelegenheit die neuen Leistungen des Internet – oder besser: der Internetnutzer – zuerst mit den Fachaugen der Referenten und dann mit den eigenen Nutzeraugen zu betrachten:

Doodle war gestern, heute kann ich den Terminkalender meiner guten Freunde oder auch Fremder online durchblättern, ich weiß wann wer zum joggen war, auf dem Bodensee herumgesegelt ist oder einen Vortrag gehalten hat. Wenn wir wollen, können wir auch online miteinander an Mindmaps arbeiten oder andere beraten. Klienten in Deutschland z.B. von Mallorca aus.

Wir informieren uns über die Reisetätigkeit unserer Bekannten in deren Blogs und schauen uns ihre Urlaubsbilder auf flickr an.

Ein Vortrag ist schnell zusammengeklickt aus den Folien, die es ja schon alle gibt.

Und endlich haben unsere Professoren noch mehr Zeit für Gutachten und die Arbeit in ihren Firmen, denn die Einführungsvorlesung gibt’s ja als podcast.

Es wird zunehmend schwieriger den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber da sind wir ja in guter Gesellschaft, denn der- oder die-jenige, die eine Software zur intelligenten Filterung von Wissensinformationen im Netz schreibt, ist schon jetzt die gemachte Frau dieses Jahrhunderts. Sorry, guys, ich hab keinen rationalen Grund für Eure Benachteiligung, außer bisheriger Erfolglosigkeit…

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