Worlds without Women – Was den Islam und die katholische Kirche verbindet

Schon im April erschien der Artikel „Worlds without Women“ von Maureen Dowd in der New York Times. Wie das so ist, lese ich manchen Artikel dann, wenn ich Zeit habe. Es lässt sich diskutieren, ob ihre Schlussfolgerung – dass das Männersystem der katholischen Kirche Missbrauch fördert – stimmt. Neben den dominant männlichen Strukturen gibt es noch andere Variablen, die Gewalt, Unterdrückung und Missbrauch fördern.

Interessant fand ich an dem Artikel, wie sie die Verbindung zwischen Islam und katholischer Kirche über die ins Extrem gesteigerte männliche Dominanz hergestellt hat, die ihrer Ansicht nach weder von Mohammed noch von Jesus so gewollt war.

Nachdem in meinen Nachbarländern Schweiz und Österreich („Minarett-Gesetz„, die notorischen Freiheitlichen, und natürlich die katholische Kirche) die Debatte um Minarette immer wieder hohe Wellen schlagen lässt, wäre Dowds Gedanke doch ein schöner Ansatz, einmal die Richtung beim Denken zu wechseln und auszuprobieren, was passiert, wenn man das Potenzial des Anderen in den Institutionen unserer Gesellschaften mehr schätzen lernte.

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